Newsarchiv
FUNDERMAX errichtet neue Kesselanlage und sichert Fernwärme-Versorgung für St. Veit
FUNDERMAX nützt diese Gelegenheit, um die Anlage auf einen Kessel mit modernster Technologie umzurüsten.
Ab Anfang Oktober laufen die Vorbereitungsarbeiten für eines der größten Umbauprojekte im FUNDERMAX-Werk I in St. Veit/Glan. Einer der beiden Heizkessel, mit dem das Unternehmen seit 1990 Dampf für die eigene Produktion und für die Fernwärmeversorgung von zuletzt 2.630 Haushalten erzeugt hat, erreicht das Ende seiner Lebensdauer. FUNDERMAX nützt diese Gelegenheit, um die Anlage auf einen Kessel mit modernster Technologie umzurüsten. Ökostromproduktion, Fernwärmeversorgung und Energieversorgung für die Plattenproduktion werden so auch in Zukunft sichergestellt – auf Basis eines umweltfreundlichen, sauberen und nachhaltigen Energieträgers. Das Unternehmen lässt sich diesen Schritt rund 20 Mio. Euro kosten und bekennt sich damit klar zum weiteren Ausbau des Standortes und zu seiner Verantwortung für die Region St. Veit.
Die Anrainer und die Öffentlichkeit werden von den Arbeiten nur wenig merken. FUNDERMAX hat alle Vorbereitungen dafür getroffen, dass sämtliche wahrnehmbaren Auswirkungen während der Bauphase so gering wie möglich gehalten werden. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass es zu keinen außergewöhnlichen Belästigungen der Anrainer kommen wird (Lärm, Staub, Geruch etc.). Sollten solche vorhersehbar werden, wird die Bevölkerung sofort über mögliche Beeinträchtigungen informiert.
Zunächst werden bis Ende des Jahres die Fundamente für den neuen Kessel und das Kesselhaus gelegt. Danach beginnen Montagearbeiten, die im Juni 2007 abgeschlossen sein sollten. Der bestehende alte Kessel wird erst im April 2007 abgebaut, um eine durchgehende Fernwärme-Versorgung für St. Veit sicherstellen zu können. Anschließend wird der neue Kessel eingebaut. Rund 80 Arbeiter werden mit den Vorbereitungen beschäftigt sein. Im Zuge der Errichtung des neuen Kessels sind weitere Investitionen am Standort vorgesehen, die auch positive Auswirkungen auf die Anrainer mit sich bringen werden.
Der neue Kessel produziert pro Stunde bis zu 55 Tonnen Dampf und 45 MWh Wärme. Verbrannt wird hauptsächlich Biomasse (wie Altholz, Plattenabfälle, Säge- und Schleifstaub), also Heizmaterial aus nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoffen, das extern angeliefert wird bzw. in der Produktion anfällt.
Zeitplan:
November 2006: Fundamentarbeiten f. Kessel und Kesselhaus
Jänner bis Juni 2007: Vorbereitungs- und Montagearbeiten
April 2007: Demontage des alten Kessels
Juli bis September 2007: Inbetriebnahme des neuen Kessels
Oktober 2007: Probebetrieb
Ansprechpartner für Rückfragen:
FunderMax GmbH
Natalie Kuchling / Umwelt und Sicherheit
Tel. 05 9494-4302 oder 0664/621 58 89

