23.08.2021

Der Fundermax Green Deal

Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat durch Aktivismus und politische Vorgaben eine neue Dringlichkeit erhalten. Auch Fundermax setzt seinen Kurs mit einem Bündel an kurz- und langfristigen Maßnahmen jetzt noch stärker in Richtung Nachhaltigkeit. Damit verbunden sind konkrete Ziele bis 2028: Erhöhung des Recyclinganteils, die Verbesserung der Energieeffizienz um 20 % und die Reduktion der fossilen CO2-Emissionen (Dekarbonisierung) um 20 %. Denn eine nachhaltige Zukunft geht uns alle an: Bürger, Staat und natürlich auch Unternehmen.

Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung sind Teil der DNA von Fundermax. Mit modernsten Produktionsstätten an vier Standorten setzt das Unternehmen konsequent auf nachhaltige Werkstoffe aus natürlichen Rohstoffen. Fundermax arbeitet intensiv daran, seine Prozesse und Produktion Schritt für Schritt noch nachhaltiger zu gestalten: Etwa durch die Reduktion von Plastikverpackung, umweltfreundlichere Logistikprozesse und Lieferketten, Recycling in sämtlichen Arbeitsprozessen, Nutzung erneuerbarer Energien für die eigene Produktion und als Fernwärme für tausende Haushalte. Um alle Maßnahmen strategisch zu bündeln setzt Fundermax mit dem unternehmenseigenen „Green Deal“ dabei den Fokus auf fünf grüne Themenschwerpunkte: Verantwortungsbewusstsein, natürliche Rohstoffe, Energieeffizienz, Umweltbewusstsein und Klimaschutz. Damit soll bis 2028 die Verbesserung der Energieeffizienz um 20 % und die Reduktion der fossilen CO2-Emissionen (Dekarbonisierung) um 20 % erreicht werden.

In Kreisläufen denken
Noch bevor die EU mit ihrem Green Deal im vergangenen Jahr das Handlungsfeld Kreislaufwirtschaft und Recycling als zentrales Instrument für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung genannt hat, setzte Fundermax auf die kaskadische Holznutzung. In den vergangenen zwei Jahren hat Fundermax dafür rund 25 Millionen Euro in eine neue Recyclingholzanlage in Neudörfl investiert, die die Produktion unserer Rohspanplatten noch effizienter und umweltfreundlicher macht.

Bei der Produktion von Rohspanplatten wird nun ein Mix aus Sägespänen und qualitätsgesichertem Recyclingholz eingesetzt. Damit wird im Sinne der Kreislaufwirtschaft der wertvolle Rohstoff Recyclingholz erneut zu einem hochwertigen Produkt verarbeitet. Durch die von Fundermax praktizierte kaskadische Holznutzung und Mehrfachverwendung von Holz werden jährlich insgesamt rund 440.000 Bäume weniger gefällt.

Grüne Produkte
Die Fundermax-Arbeitsgruppe „Grüne Produktlinie“ leitet von den Sustainable Development Goals (SDGs) konkrete nachhaltige Kriterien ab, um aufzuzeigen, welche Produkte bei Fundermax bereits grün sind und wo noch Entwicklungspotenzial besteht. Fundermax bezieht bereits 85 % seines gesamten Rohstoffbedarfs aus nachwachsenden Quellen. Davon werden wiederum 100 % aus zertifizierter, nachhaltiger Holzwirtschaft bezogen. Die Fundermax-Biofaserplatte besteht sogar fast zu 99 % aus Holz – und zählt damit zu den natürlichsten Bauprodukten überhaupt. „Für Fundermax ist und bleibt der verantwortungsvolle Umgang mit wertvollen Rohstoffen wichtiger Teil des Selbstverständnisses. Es hat sich auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in den letzten Jahren schon viel getan und wir haben uns auch für die kommenden Jahre wieder ambitionierte Ziele gesetzt. Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich hier in unterschiedlichen Projektgruppen so engagiert einbringen“, so Gernot Schöbitz, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher von Fundermax. „Im Rahmen unseres Zukunftsprogramms wollen wir bei Fundermax die Kreislaufwirtschaft noch weiter forcieren. Um das zu erreichen, werden wir den Recyclinganteil in vielen Produkten in den kommenden Jahren auf mehr als 60% steigern“, so Arnulf Penker, Geschäftsführer von Fundermax.