10.11.2016

Die (symbolischen) Brücken von Venedig

FunderMax richtet sich nicht nur mit seinen Produkten und Lösungen an Architekturschaffende, sondern fördert auch bewusst den Diskurs mit und unter Architekten. Anhand brennender gesellschaftlicher Themen. Mit teils experimentellen Ansätzen, die Spannungsfelder aufzeigen und den Weg in die Zukunft weisen. 

Aktuell unterstützte FunderMax das Symposium „bridge the gap“, das am 21./22. Oktober 2016 im Rahmen der 15. Architektur-Biennale in Venedig stattfand. Es brachte Architekten, Ingenieure und Pädagogen auf neue Weise zusammen: In Vorträgen, Workshops und kommunalen Events wurden Brücken zwischen den Menschen geschlagen und vermittelt, wie Lebensraum zu Lernraum werden kann. Gestalter und Organisatoren waren die TU Wien Institut für Kunst und Gestaltung sowie bilding. Kunst- und Architekturwerkstatt für Kinder und Jugendliche.

Das Symposium ging auf das Generalthema der Biennale "REPORTING FROM THE FRONT" und den Österreich-Beitrag "Orte für Menschen" ein, mit dem im Österreichischen Pavillon neue und innovative Architekturlösungen für Menschen in laufenden Asylverfahren gezeigt werden.

Programmpunkte des Symposiums waren ein Vortrag des deutschen Architekten Martin-Cano, drei Projektpräsentationen, drei Workshops und nicht zuletzt ein informeller Austausch im Rahmen der so genannten „Cucina Publica“. 

Besonderen Anteil hatte FunderMax an einer der vorgestellten Arbeiten, dem Projekt „DISPLACED“. Dabei entstanden unter der Leitung von Karin Harather und Renate Stuefer sowie mit 40 Studierenden der TU Wien zwischen Herbst 2015 und Sommer 2016 Räume für Geflüchtete. In einem ehemaligen Verwaltungsgebäude in Wien wurden gemeinsam mit den Flüchtlingen Möbel gebaut und Räume eingerichtet. Das Mitgestalten und Miteinander-Gestalten trug dazu bei, sich besser zu verstehen und voneinander zu lernen.

Diese Erfahrungen stießen bei den Biennale-Besuchern in Venedig auf großes Interesse und wurden auch beim Symposium mit seinen vielfältigen Formaten intensiv diskutiert. 

 

Mehr unter 
http://www.bink.at/en/get-involved/bridegthegap 
http://www.labiennale.at/