21.10.2016

Industrie zum Angreifen

FunderMax präsentiert sich beim Tag der offenen Tür auf neue Weise

Einer der innovativsten Industriebetriebe und größten Arbeitgeber der Region geht beim diesjährigen Tag der offenen Tür neue Wege und lässt die BesucherInnen etwas erleben: FunderMax vermittelt neben spannenden Informationen über das Unternehmen, die Produkte, den Umweltschutz und die Energieerzeugung vor allem eines – Eindrücke. An mehreren Stationen können die BesucherInnen hören, sehen, fühlen, riechen und erleben: wie Faserplatten produziert werden, wie Spanplatten beschichtet werden, welche Rohstoffe dabei zum Einsatz kommen, wie die Energieerzeugung funktioniert, was dabei verwertet wird, wie die Logistik läuft, welche Sicherheitsmaßnahmen gesetzt wurden, aber auch wie Lehrlinge ausgebildet werden und welche Karrieren den MitarbeiterInnen offenstehen.

Die Informationen werden dabei auf überraschende, begeisternde und spielerische Weise präsentiert, und so kommen sowohl die großen als auch die kleinen BesucherInnen voll auf ihre Rechnung. Fakten wie die Produktionsmenge von Werk 1 mit 22 Mio. m² Biofaserplatten pro Jahr bekommen auf diese Weise eine neue Bedeutung und man kann nachvollziehen, dass damit die Hälfte des St. Veiter Gemeindegebietes ausgelegt werden könnte. Ebenso wird vorstellbar, dass in Werk 2 500.000 m² Dekorfaserplatten und 6 Mio. m² Dekorspanplatten pro Jahr erzeugt werden. 

Die Erlebnistour

Im Detail gezeigt werden:

  • die Biofaserproduktion – mit dem gesamten Prozess vom Rohstoff Holz über die Aufbereitung und Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt
  • die Energieerzeugung im Kesselhaus – vom Brennstoffmix über Einblicke in den Verbrennungsprozess bis hin zu Rauchgasreinigung, Emissionen, die Prozesswärme für FunderMax, die Fernwärme für 4.000 St. Veiter Haushalte und die Einspeisung von Ökostrom ins öffentliche Netz
  • die Produktvielfalt im neuen Showroom – mit Mustern aller Produkte und Innovationen
  • das Unternehmen – mit seiner Geschichte und Vision, mit seiner internationalen Expansion und als Arbeitgeber
  • die Umweltschutzmaßnahmen – die sich quer durch alle Bereiche ziehen
  • Kinder können darüber hinaus in der „Biofaser-Gatschküche“ selbst Hand anlegen und probieren, eine Faserplatte zu pressen.

„Die Menschen machen’s aus“

„Dieser etwas andere Tag der offenen Tür soll FunderMax für unsere Nachbarn und alle Interessierten erlebbar machen“, unterstreicht Geschäftsführer Rene Haberl, „wenn man hier dabei ist, wird doch viel besser nachvollziehbar, was wir tun und wie wir’s tun. Und dieses gegenseitige Verständnis ist uns einfach wichtig.“

„Außerdem soll dieser Tag“, so Haberl weiter, „die Menschen, die unser Unternehmen ausmachen, vor den Vorhang holen. Denn unser Erfolg im In- und Ausland und die weiterhin positive Entwicklung steht und fällt mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ 

Fakten zum Unternehmen

  • FunderMax ist einer der führenden europäischen Qualitätsanbieter für Holzwerkstoffe und dekorative Laminate
  • Eigentümer ist die Constantia Industries AG, einer der größten Industriekonzerne Österreichs
  • die Produktpalette reicht von der Rohspanplatte über beschichtete Spanplatten (Star Favorit) bis hin zu Schichtstoffplatten (HPL) und Compactplatten (Max Exterior und Max Interior) sowie die m.look Fassadenplatte in Qualität A2
  • rund 1.050 Mitarbeiter
  • jährlicher Umsatz etwa 365 Mio. Euro
  • rund 70% des Umsatzes werden im Export erzielt; damit ist FunderMax weltweit – von Australien bis zu den USA – präsent
  • Auszeichnungen: u.a. TRIGOS 2011 (wichtigster österreichischer Preis für soziale Verantwortung und ökologisches Engagement), Staatspreis Unternehmensqualität 2016 („exzellentestes Großunternehmen Österreichs“)
  • Standorte:

    • St. Veit/Glan, Österreich – Firmensitz, Produktion
    •  Wiener Neudorf, Österreich – Produktion 
      •  Neudörfl, Österreich – Produktion

    • Internationale Niederlassungen:

      • Lyon, Frankreich – Vertrieb 
      • Bangalore, Indien – Vertrieb  
        • Kleindöttingen, Schweiz – Vertrie b
        • Charlotte, USA – Vertrieb
        • Krakau, Polen – Vertrieb

      Fakten zur Biofaser-Produktion

      • Rohstoff: Sägerestholz und Walddurchforstungsholz aus Kärnten, der Steiermark und Slowenien
      • Produktionsmenge: 22.000.000 m² Biofaserplatten pro Jahr – das entspricht dem halben Gemeindegebiet von St. Veit/Glan
      • Einsatzbereiche: Innenausbau, Türen, Möbel, Automobilindustrie, Schuhindustrie, Verpackungsmaterial
      • 75% Export

      Fakten zur Energie-Produktion

      • Ökostrom Einspeisung ins öffentliche Netz: 75.000 MWh pro Jahr – das entspricht dem Strom für 15.000 Haushalte
      • Eigenstrom: 15.000 MWh pro Jahr
      • Dampf für Plattenproduktion: 163.000 MWh pro Jahr
      • Fernwärme: 59.000 MWh pro Jahr – wird an 4.000 Haushalte, Schulen, Kindergärten und öffentliche Gebäude in St. Veit geliefert

      Geschichte des Standortes St. Veit

      • 1920 Bau des ersten Hartfaserplattenwerks in St. Veit durch die Familie Funder
      • 1939 Errichtung des heutigen Werk 1 in St. Veit
      • 1965 Entstehung des heutigen Werk 2
      • 1987 Bau des Werk 3 in St. Donat
      • 2000 Umbau des Werk 1 im Zuge des Projekts „Faser neu“
      • 2008 Eröffnung der Biomasse-Energieanlage am Standort St. Veit
      • 2009 Produktionsstart der neuen Rückkühlpresse