23.06.2016

Fassade Simmering - Kooperation mit TU Wien

Studierende expertimentieren mit Simmeringer Hauptstraße im Rahmen eines Wettbewerbs von TU Wien und FunderMax

Die Simmeringer Hauptstraße in Wien gilt nicht als erste Adresse in puncto Architektur und Städteplanung. Umso spannender war es für die Studierenden der Architektur, sich gleich zu Beginn des zweiten Semesters mit dem Erscheinungsbild der Fassaden auseinanderzusetzen und zu experimentieren. In einem Wettbewerb der TU Wien entstanden rund 500 Arbeiten, die von den Lehrenden vorjuriert wurden. 100 Entwürfe kamen in die engere Wahl, wo in Kooperation mit FunderMax zwölf Preisträger ausgewählt wurden.Das Ergebnis des Projekts „FASSADE SIMMERING“ wird seit Anfang der Woche in einer Ausstellung in der U3 Station Enkplatz, 1110 Wien, gezeigt.Der WettbewerbAusgangspunkt für die Aufgabenstellung waren die Fassaden der Simmeringer Hauptstraße 1-149. Jede/r Studierende bekam ein Gebäude aus dem Straßenzug zugewiesen, um mit Rasterung, Aufteilung von Flächen und Farbe zu spielen. Für jedes Haus sollte ein individueller Entwurf unter Verwendung von FunderMax Exterior Platten erarbeitet werden, wobei die Oberfläche der Platten frei gestaltbar war. Das Resultat wird jeweils als DIN-A2-Plakat präsentiert.Die ausgezeichneten Arbeiten unterscheiden sich stark in ihren Ansätzen, beeindrucken aber durchwegs durch hohe Kreativität. Prämiert wurden zehn Einzel- und zwei Gruppenarbeiten. (Details siehe unten) 


Die Ausstellung

Die ideale Ausstellungsfläche für diese Arbeiten bildet die U3 Station Enkplatz mit ihrer hohen Frequenz an Bewohnern und Anrainern der Simmeringer Hauptstraße. Sie werden quasi im Vorbeigehen mit den fiktiven Experimenten der Architektur-Studierenden konfrontiert. 

Univ.-Prof. Christine Hohenbüchler vom Institut für Kunst und Gestaltung 1 der TU Wien: „Wir schätzen es, dass wir einerseits mit FunderMax als langjährigen Sponsor und Unterstützer zusammenarbeiten konnten und so den Studierenden reale Aufgabenstellung bieten können. Andererseits freuen wir uns, die Wiener Linien für dieses Projekt gewonnen zu haben und diese tolle Ausstellungsfläche nutzen zu können. Damit kommen Studierende gleich ganz zu Anfang ihrer Ausbildung nahe an die Praxis und an die Nutzer von Architektur heran.“Rene Haberl, Geschäftsführer von FunderMax: „Wir kooperieren seit nunmehr acht Jahren mit der TU Wien bzw. dem Institut für Kunst und Gestaltung und profitieren auf vielfältige Weise. Wir haben die Möglichkeit, unsere Visionen zu vermitteln und Erfahrungen aus der täglichen Praxis einzubringen. Wir bekommen aber vor allem Einblicke und Feedbacks von Lehrenden und Studierenden, die in einem völlig anderen Kontext denken und arbeiten. Manchmal ist das schräg. Oft ist es überraschend. Fast immer aber ist das bereichernd.“Die PreisträgerAlexander BrücklerLaura EstermannHannah FallyAlexandros-Christos GrekoussisMilica JeremicZoe KöbrunnerDenise LeberbauerKlara SeligovaSonia SünderPhilip UngerJuan Sebastian Caballero Laguado, Magdalena Hruschka, Angela Nakeva, Maja SzabóAlexander Gnan, Anna Katharina Jörgl, Clemens Köstlbauer, Manuel UngerDie LehrendenDaniel Chamier, Karin Harather, Christine Hohenbüchler, Dietmar Hollenstein, Norbert Lechner, Thomas Lorenz, Katherina Mair, Inge Manka, Otto Mittmannsgruber, Renate Stuefer